Ein Problem, vor dem jeder PEZ-Sammler einmal steht: Es ist nicht genügend Platz vorhanden um die ständig wachsende Anzahl der Spender entsprechend zu präsentieren. Es sei denn, man verstaut die kostbaren Stücke in Kartons und schiebt diese unter den Tisch. Aber das tut kein Ernst zu nehmender Sammler, zumal die Gefahr von Beschädigungen an den filigranen Stücken viel zu groß ist. Heute wurde in unserem Heim ein neues Regal (selbst gebaut!) eingeweiht. Es bietet Platz für ca. 250 PEZ-Spender und wurde gleich mit ein paar besonderen Stücken angefüllt.
Donnerstag, 4. April 2013
Dienstag, 2. April 2013
Identifizierung, Teil 1
Schaut man sich einen PEZ-Spender etwas genauer an, so findet man einige Hinweise über Alter, Herkunft und Rechteinhaber eines Charakters. Beginnen wir mit dem Alter. Dies lässt sich - zumindest eingrenzend - folgendermaßen bestimmen: Auf einer Seite des Stiels, jeweils im unteren Drittel, befindet sich eine siebenstellige Patent-Nummer; jeweils hinter der ersten und vierten Ziffer durch einen Punkt getrennt. Diese siebenstellige Nummer änderte sich jedes Mal, wenn die Firma PEZ eine signifikante Änderung am Design oder auch an der Technik des Spenders vornahm und hierfür eine neue Patent-Nummer beantragte.
Vor 1950 trugen die Spender die Gravur BOX Patent; bis 1952 DBP 818.829 (Deutsches Bundes Patent)
Ab 1952 können wir folgende Zeitleiste aufstellen:
ab 1952 galt die Nummer 2,620,061
ab 1968 galt die Nummer 3,410,455
ab 1974 galt die Nummer 3,845,882
ab 1976 galt die Nummer 3,942,683
ab 1990 galt die Nummer 4,966,305
ab 1999 galt die Nummer 5,984,285
Montag, 1. April 2013
Die Sammlung wächst, Teil 01
Manchmal muss man Opfer bringen um an ganz besondere Schmuckstücke zu gelangen. Neben den finanziellen Opfern muss ab und an aber auch der Schlaf geopfert werden, da die schönsten Stücke häufig aus Amerika angeboten werden. Und während sich die Anbieter dort gerade vom Abendbrot erheben, herrscht in Mitteleuropa - wegen der Zeitverschiebung - bereits stockfinstere Nacht. So auch am gestrigen Ostersonntag, als exakt um 23:49 das Angebot für Uhr diesen Piloten auf ebay auslief. Gegen elf andere Bieter war ich dann doch der glückliche Höchstbieter und kann diesem Piloten bald einen schönen Platz in meiner Sammlung zuteilen. Der Platz neben ihm wird vorläufig leer bleiben, denn da soll eines Tages - je nach finanzieller und Angebotslage - eine Stewardess stehen. Shawn Peterson beziffert den Wert des Piloten-Spenders in seinem 'Field Guide' auf US$ 175,00 bis US$ 200,00.
Sonntag, 31. März 2013
Die Bicentennials Teil 04
Neben den drei realen Personen Betsy Ross, Daniel Boone und Captain Revere ist die Figur, die wir Heute vorstellen, wieder eine fiktionale Figur: Der verwundete Soldat (The Wounded Soldier). Dargestellt wird eine männliche Person mit einer Bandage um den Kopf unter der auf der rechten Stirnseite etwas Blut hervor kommt. Auch diesen Spender gibt es, wie auf dem Bild dargestellt, mit 'normaler' Hautfarbe, als auch mit Karamell farbenem Gesicht, die unter Sammlern als 'Club Med Version' bekannt ist. Der Wert des Spenders (laut Shawn Peterson) beträgt US$125,00 und US$150,00.
Freitag, 29. März 2013
Die Bicentennials Teil 03
Teil 3 der Serie über die PEZ-Spender zum 200. Geburtstag der USA 1976 widmet sich dem Pilgervater (The Pilgrim). Er erinnert an die englischen Siedler, die 1620 mit ihrem
Schiff, der Mayflower, über den Atlantik kamen und auf dem neuen Kontinent die Kolonie Plymouth gründeten. Den 'Pilgrim' gibt es sowohl mit gelbem als auch - so wie auf dem
Foto - mit weißem Hutband. Der Wert des Spenders liegt zwischen US$125,00 und US$150,00. Übrigens sind alle Spender der Bicentennial-Serie Fußloss. Eine Erläuterung, was
es mit den Füßen an PEZ-Spendern auf sich hat, folgt später.
| © Leon Kilian-Müller |
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| © Leon Kilian-Müller |



